Die Marienstatue

Betritt man die "Weiße Kirche am Berg" und lenkt seine Aufmerksamkeit zunächst nach rechts, so fällt der Blick auf eine lebensgroße Marienstatue. Nach einer kunsthistorischen Schätzung stammt die in Holz geschnitzte Statue wahrscheinlich aus den 30er Jahres des vorigen Jahrhunderts, wofür beispielsweise die Darstellung der Schlange im Sockelbereich spricht.

Ein geschmiedeter Kerzenständer neben der Statue lädt ein, zum Gedenken der Gottesmutter eine Kerze zu entzünden.

03.01.2015

Der Altar

Vor dem Altarbild steht der massive Altar, der seit der Konzilsreform seinen Platz an dieser Stelle hat. Vor der Reform war es üblich, dass die Priester das Messopfer mit dem Rücken zum Volk feierten.

Mit der Konzilsreform wurde der Altar einige Meter nach vorn in Richtung Volk versetzt, um quasi den Mittelpunkt des Gottesdienstes zu symbolisieren. Von diesem Zeitpunkt an zelebrieren die Priester bis heute hinter dem Altar mit Blick zum Volk; Priester und Volk versammeln sich jetzt um den Altar.

03.01.2015

Kirchenfenster

Ebenfalls auf der rechten Seite schmücken sieben farbige Fenster das Kirchenschiff.

Sie waren ein Geschenk an den ersten Pastor der Gemeinde; auf ihnen werden symbolisch die sieben Sakramente

  • Taufe
  • Firmung
  • Eucharistie
  • Buße
  • Krankensalbung
  • Priesterweihe und
  • Ehe

dargestellt.

03.01.2015

Beichtraum und Kreuzweg

Im linken hinteren Bereich der Kirche befindet sich unter dem Turm ein Beichtraum, der zu Beichtgesprächen einlädt. Bei sonnigem Wetter haben die farbigen Fenster eine besonders schöne Wirkung. Die kleine Marienstatue an der rechten Ecke befand sich bereits in der Kapelle im Missionshaus, auf dessen Grundmauern die heutige Kirche erbaut wurde.

Der schlichte, in Holz geschnitzte Kreuzweg an der linken Wand erinnert an die Leiden Jesu Christi, und die Leuchter an den Außenwänden des Kirchenschiffes symbolisieren die 12 Apostel.

03.01.2015

Der Chorraum

Tabernakel mit Ewigem Licht
Ambo, Hedwigsstatue und Tabernakel

Auf der rechten Seite des Chorraumes befindet sich unmittelbar neben dem Fenster an der Wand der Tabernakel mit dem Ewigen Licht.

Der Sockel unter dem Tabernakel und der Altar sind im gleichen Stil gehalten; charakteristisch sind die quaderförmigen Elemente an dem eigentlichen Grundkörper aus Stein und Beton.

Im vorderen Bereich des Chorraums ebenfalls auf der rechten Seite befindet sich der Ambo. Hier findet mit der Lesung, der Verkündigung des Evangeliums und der Predigt der Wortgottesdienst statt. Rechts neben dem Ambo an einem Pfeiler ziert eine Hedwigsstatue die Kirche.

03.01.2015

Die Osterkerze

Links vom Altar hat die große Osterkerze ihren Platz. Sie wird jeweils in der Osternacht geweiht und trägt neben der aktuellen Jahreszahl den ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabets, Alpha und Omega.

Damit wird symbolisiert, dass Christus Alpha und Omega, Anfang und Ende ist. Außerdem sollen fünf nadelartige Markierungen an die Wundmale Jesu erinnern.

03.01.2015

Taufbecken und Kreuzigungsgruppe

Auf der linken Seite grenzt die Sakristei den Chorraum ab.

Hier fällt der Blick zunächst auf eine restaurierte Kreuzigungsgruppe: Christus am Kreuz und links die Mutter Jesu und rechts sein Lieblingsjünger Johannes. Alle drei Darstellungen befanden sich schon in der Kapelle des Missionshauses, sind also älter als 60 Jahre.

Unter der Kreuzgruppe hat das Taufbecken seinen Platz.