Rückblicke 2022 Pastoralverbund Wittgenstein

Fronleichnam war ein sehr schönes Fest gewesen, ein Fest des Glaubens, das gut getan hat. Die Segensaltäre waren dieses Mal am Johannes-Althusius-Gymnasium und am Friederike-Fliedner-Haus. Viele Bewohner der Pflegeeinrichtung haben mit uns gebetet. Danke sage ich allen, die in der Vorbereitung und am Tag selbst zu einem guten Gelingen beigetragen haben. Danke sage ich auch für die abgegebenen Spenden in Höhe von 831,72 Euro. Auf den Bildern dieser beiden Seiten sind einige schöne Momente festgehalten. ...............Stephan Berkenkopf

Ökumene (06.06.2022)

Vikarin Carolin Kremendahl und Pfarrer Stephan Berkenkopf am Ende des sehr ansprechenden und gelungenen ökumenischen Gottesdienstes am Pfingstmontag in Bad Laasphe. Die Kollekte des Gottesdienste ist für die Tafel Biedenkopf bestimmt und ergab 280,- EUR.

Ergebnisprotokoll GPGR-Sitzung vom 01.06.2022

Die Kirche in Bad Laasphe ist angemeldet für den Tag des offenen Denkmals am 11.09.2022. Es wird ein Sachausschuss gebildet, der sich mit der Planung des Tages beschäftigt. Es liegen schon einige schöne Vorschläge vor. Frau Marburger soll eine Beauftragung für den Beerdigungsdienst erhalten. Die hierfür erforderliche Zustimmung des GPGR wurde einstimmig erteilt. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges, den ständig steigenden Energiekosten und des Umweltschutzes sollen die Werktagsgottesdienste in der nächsten Heizperiode in den Gemeindehäusern stattfinden, die Sonntagsgottesdienste weiterhin in den Kirchen. Der ökumenische Gottesdienst beim Schieferschaubergwerk findet am 24.06.2022 um 17 Uhr statt. Für die Erstkommunionen werden die Messen nicht mehr verlegt. 2023 wird die Erstkommunion in Bad Laasphe im Rahmen der Sonntagsmesse stattfinden, in Bad Berleburg wird sie auf Christi Himmelfahrt gelegt. Termin zur nächsten Sitzung des GPGR: 10.08.2022, 19 Uhr in Erndtebrück.

Die letzte Versammlung der Frauengemeinschaft (28.04.2022)

Am 14.10.1956 war die Gründungsversammlung der Frauen und Mütter in der Kirchengemeinde Erndtebrück, 100 Frauen wurden als Mitglieder aufgenommen. Am 03.10.1996 wurde das 40jährige Jubiläum mit zahlreichen Gästen gefeiert, am 14.10.2006 folgte das 50jährige Jubiläum. Die Chronik der kfd endet mit dem Eintrag von Waltraud Leipelt: 2021 Corona-Pandemie! Seit Jahren wurde ein neuer, möglichst junger Vorstand für die kfd gesucht, leider ohne Erfolg. Rosemarie Kleinert, Petra Rupprecht und Christel Köster haben sich dann im Oktober 2021 dazu bereit erklärt, die Aufgaben zu übernehmen. Es war bekannt, dass Erndtebrück kein Mitglied im Bundesverband war. Bekannt wurde dann Anfang dieses Jahres, dass wir seit 2 Jahren auch kein Mitglied mehr im Diözesanverband Paderborn sind, die Richtlinien wurden geändert. Eine für die Mitgliedschaft notwendige Satzung liegt in Erndtebrück nicht vor. Die Versammlung der Frauengemeinschaft stimmte am 28.04.2022 einstimmig für das Ende der Frauengemeinschaft in Erndtebrück. Das endgültige „Aus“ der kfd in der Christus König Kirchengemeinde Erndtebrück ist der 30. Juni 2022. Der „letzte Vorstand der kfd“ bedankt sich bei den „letzten Frauen der kfd“ und den Gästen aus der Kirchengemeinde für die gute Zusammenarbeit in den vielen Jahren und die Beteiligung an der letzten Versammlung! Die Kirchengemeinde hat jetzt eine Gruppe weniger, aber mit den übrigen Gruppen können wir weitermachen!!! .....................Christel Köster

Erndtebrück: Kreuz

Bild: Stephan Berkenkopf

Traditionell wird das Kreuz auf dem Gickelsberg bei Erndtebrück Ostersonntag entzündet. Danke an das Vorbereitungsteam und an alle Teilnehmer.

Bad Laasphe: Kreuzweg (25.03.2022)

Am Freitag, den 25. März 2022, traf sich eine kleine Gruppe von Frauen unserer Gemeinde bei warmem Frühlingswetter, um gemeinsam den Kreuzweg zu beten. An 7 Stationen quer durch den Kurpark beteten sie, sangen Lieder aus dem Gotteslob und legten zum Gedenken an die Leiden Christi einen kleinen Blumenstrauß an den einzelnen Stationen nieder. .................Brigitte Kuhr

Frühlingsgruß für Senioren

Einige Caritas Helferinnen trafen sich im Gemeindehaus unter Einhaltung der Corona-Hygiene­vorschriften, um einen Frühlingsgruß für ältere Gemeindemitglieder vorzubereiten. Dazu wurden ca. 70 Stück Primeln liebevoll mit einer Manschette und mit einem Spruch versehen. Anschließend erfolgte die Verteilung dieser kleinen Geschenke durch die Caritas Helferinnen an die Gemeindemitglieder mit vielen Grüßen von der Caritas-Konferenz. ...................... Brigitte Kuhr

Weltgebetstag (04.03.2022)

Quelle: Ev. Kirchenkreis Wittgenstein

Wittgenstein. Am ersten Freitag im März ist Weltgebetstag, dann werden Jahr für Jahr rund um den Globus Gottesdienste gefeiert, deren Liturgie jedes Mal von Frauen aus einem bestimmten Land vorbereitet worden ist. Wobei diese Faustregel in diesem Jahr nicht stimmte, denn ähnlich wie beim Fußball - die beiden Britischen Inseln können bis zu fünf einzelne Mannschaften zu Welt- und Europa-Meisterschaften schicken - gibt es dort auch mehrere Weltgebetstags-Komitees: Und die Liturgie stammte diesmal von Frauen aus England, Nordirland und Wales. Doch damit noch nicht genug: Denn nach dem Angriff von Putin-Russland in der Woche zuvor gingen diesmal die Gedanken der Gottesdienst-Besucherinnen und -Besucher in Gebeten auch immer wieder zu den Menschen in der Ukraine, die gerade zwei Flugstunden von uns entfernt einen mörderischen Angriffskrieg ertragen müssen. In vielen evangelischen und katholischen Kirchen und Gemeindehäusern in Wittgenstein wurde der Weltgebetstag gefeiert, wo möglich wurde der Gottesdienst im ökumenischen Miteinander vorbereitet. Alle Interessierten lernten dabei England, Nordirland und Wales anhand von exemplarischen Frauen-Schicksalen besser kennen. Und zwischendurch lächelte einen auch mal kurz Queen Elizabeth II. an. Als Foto von der Decke überm Chorraum oder als kleine Königinnen-Figur in einem Wust aus britischen Fanshop-Artikeln vorm Abendmahlstisch: vom wachsjacken-grünen Mini-Cooper über eine James-Bond-DVD bis zum großflächigen Big-Ben-Poster, von der Teekanne über das Tower-Bridge-Puzzle bis zum Teerosen-Strauß. Und zum Abschied gab es für alle Gottesdienst-Gäste das typisch britische Teegebäck namens Scones, das pandemie-bedingt aber erst vor der Tür verzehrt werden durfte. Wenn der Weltgebetstag 2023 stattfindet, sind Corona-Virus und Ukraine-Krieg hoffentlich nur noch schlechte Erinnerungen. Wobei das nächste Land im nächsten März absehbar eigene Probleme mitbringt. Dann geht die Reise nämlich nach Taiwan, unter anderen Vorzeichen genau wie die Ukraine ein Land, dem ein sehr großer Nachbar das Existenz-Recht abspricht. Der Raumländer Gottesdienst von diesem Jahr ist noch im Internet auf dem YouTube-Kanal der Kirchengemeinde verfügbar. Quelle: Ev. Kirchenkreis Wittgenstein

Bild: Was passt in einem deutschen Haushalt zu England, Nordirland und Wales? Beeindruckend war das Ergebnis, das die Frauen im Banfer Haus Emmaus zusammengetragen hatten. Quelle: Ev. Kirchenkreis Wittgenstein

Solidarität mit der Ukraine: Starkes Zeichen für den Frieden (06.03.2022)

Bild: Pfarrbüro

Ein Meer von Friedenslichtern entzündete sich auf dem Rathausvorplatz. Die alte Landratsvilla und das Verwaltungsgebäude waren in blau und gelb angestrahlt – die Landesfarben der Ukraine. Das europäische Land, in dem gerade Putins Krieg für Gewalt, Verfolgung und sinnlosen Tod sorgt. Ein Krieg, der alle Menschen auf dem Rathausvorplatz in Bad Berleburg am Sonntagabend sichtlich berührte. „Die grausamen Nachrichten aus der Ukraine halten uns seit fast zwei Wochen gefangen. Mit einer militärischen Übermacht, brutaler Gewalt und menschenverachtenden Großmachtfantasien greift Putin grundlos eine souveräne Nation an – und versetzt Europa und die ganze Welt in Angst und Schrecken“, erklärte Bernd Fuhrmann. Gemeinsam mit dem in der vergangenen Woche aus der Taufe gehobenen „Offenen Bündnis für den Frieden #BadBerleburg“ demonstrierte der Bürgermeister der Stadt Bad Berleburg Solidarität und bekannte Flagge – rund 300 Menschen waren dem damit verbundenen Aufruf gefolgt und erlebten im Anschluss an eine durch Susanne Bald organisierte Mahnwache einen Abend, der von sehr persönlichen Gedanken zum Krieg geprägt war. „Wir erleben gerade eine Welle der Hilfsbereitschaft für die Menschen in der Ukraine. Dies hat mich und uns alle tief beeindruckt. Lasst uns ein klares Zeichen setzen – gegen Unrecht, Gewalt, Hass und Krieg. Lasst uns ein starkes Zeichen setzen für Frieden“, forderte Bernd Fuhrmann alle Menschen auf. Es war ein Appell für den Zusammenhalt – und gegen Ausgrenzung. „Dieser Krieg ist ein Krieg Putins, nicht ein Krieg Russlands. Wir wollen und müssen zusammenstehen, um Solidarität mit den Ukrainern, aber auch Protest gegen Putins Krieg zu demonstrieren. Dabei dürfen wir niemanden ausgrenzen, dabei dürfen Vorurteile keine Rolle spielen – denn Zusammenhalt ist das was wir jetzt brauchen. Und Zusammenhalt ist das, was uns in unserer Stadt der Dörfer auszeichnet“, appellierte Bernd Fuhrmann. Tief berührt zeigten sich die Menschen vor Ort von den Worten der Schülerinnen und Schüler des Klasse 9a des Johannes-Althusius-Gymnasiums Bad Berleburg. Gemeinsam mit ihrem Religionslehrer Henning Debus hatten sie Gedanken zu Putins Krieg gesammelt – und teilten sie bei der Friedenskundgebung. Ein Appell für Frieden und gegen Hass. Neben den Schülerinnen und Schülern hatten zahlreiche weitere junge Menschen den Weg auf den Rathausvorplatz gefunden, um sich solidarisch mit allen Ukrainern, letztlich aber auch mit allen Menschen zu zeigen, die von Krieg bedroht sind. „Mich haben diese Worte sehr bewegt – ich danke den Schülerinnen und Schülern für ihre persönlichen Gedanken“, brachte Simone Conrad die Gedanken vieler Anwesenden auf den Punkt. Nachdem Mitglieder des Chores „Singsation“ das Lied „Dona nobis pacem“ („Möge Frieden werden“) gemeinsam mit allen Menschen vor Ort gesungen hatten, nahmen die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises sowie der leitende Gemeindepädagoge des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein, Daniel Seyfried, und der katholische Pfarrer Stephan Berkenkopf vom Pastoralverbund Wittgenstein genau diesen Gedanken in einem ökumenischen Gebet auf. Eines das Hoffnung und Zuversicht spenden sollte. „Bleiben Sie behütet in diesen schweren Zeiten und nehmen Sie die Zuversicht mit, dass wir etwas bewegen können mit unserer Solidarität und unserem Gebet“, erklärte Simone Conrad. Passender hätte sie den Gedanken dieses Abends kaum auf den Punkt bringen können. INFOBOX Das „Offene Bündnis für den Frieden #BadBerleburg“ hat sich als Reaktion auf Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine gegründet, um ein Zeichen der Solidarität und des Protests gegen Unrecht, Gewalt, Hass und Krieg zu setzen. Binnen weniger Tage hatten sich diesem Bündnis zahlreiche Akteure angeschlossen – darunter die Stadt Bad Berleburg, die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, der Evangelische Kirchenkreis Wittgenstein, der Pastoralverbund Wittgenstein, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a des Johannes-Althusius-Gymnasiums Bad Berleburg und der Jugendförderverein Bad Berleburg. Letzterer hatte kurzerhand dafür gesorgt, dass die Fassaden von Rathaus und alte Landratsvilla in den ukrainischen Landesfarben erstrahlten, hatte Licht- und Tontechnik zur Verfügung gestellt und auf diese Weise einen reibungslosen Ablauf vor Ort sowie bei der Übertragung der Solidaritätsveranstaltung per Live-Stream im Internet gewährleistet. „An dieser Stelle möchten wir noch einmal allen danken, die dafür gesorgt haben, dass die Veranstaltung einen würdevollen Rahmen erhalten hat – binnen kurzer Zeit ist ein Netzwerk, ein offenes Bündnis entstanden, das nun nachhaltig wachsen kann und wird. Ein Bündnis, das den Zusammenhalt in unserer Stadt der Dörfer noch einmal schärfen wird“, erklärte Bad Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann.

Quelle: Stadt Bad Berleburg

Sternsinger

Für die Sternsingeraktion erreichten uns in Bad Berleburg 1909,50 €, in Bad Laasphe 2225,00 € und in Erndtebrück 1071,50 €. Wir sagen ein herzliches „Vergelt´s Gott“ .

Bad Laasphe: Herzenswunsch-Krankenwagen

Bild:Malteser Bad Laasphe - Michael Hermann

Wenn Menschen erfahren, dass sie nur noch wenige Monate, wenige Wochen zu leben haben, rücken ihre tiefsten Träume und Wünsche in ein neues Licht und erhalten eine andere Gewichtung. Gleichzeitig schränkt die Krankheit häufig den Bewegungsradius ein. Wenn unheilbar kranke Menschen nicht mehr mit einem normalen Fahrzeug transportiert werden können, bringt der Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser sie an den Ort ihrer Wahl. Das Fahrzeug ist technisch so ausgestattet und medizinisch fachlich so besetzt wie jeder andere Krankenwagen. Begleitet werden unsere Gäste im Herzenswunsch-Krankenwagen von professionell ausgebildeten, ehrenamtlich tätigen Maltesern. Die Fahrt ist für unsere Fahrgäste und ihre Angehörigen kostenlos. Der Herzenswunsch-Krankenwagen wird komplett aus Spenden finanziert und lebt vom Engagement ehrenamtlicher Malteser. M.Hermann

Bad Berleburg: Wir sagen Danke

Ob Oster– oder Lichtmesskerzen, Sträuße zu Palmsonntag oder anderen Feiern: seit Jahrzehnten bereiten diese zwei Damen dies alles vor und verteilen das „Zubehör“. Auf eigenen Wunsch taten sie dies zu Mariä Lichtmess 2022 zum letzten Mal. Ein herzliches Dankeschön an Roswitha Gessner und Barbara Klein für ihren treuen Dienst. .................Andreas Hähnel

Erndtebrück: Weltgebetstag der Kinder

Bild: https://weltgebetstag.de/fileadmin/user_upload/downloads/WGT2022/website_downloads_2022_banner_kigo_print_copyright_wgt_ev__2_.jpg

Am Weltgebetstag wandert ein Gebet einmal um die ganze Welt. Wir werden den ökumenischen Kinderweltgebetstag auf Juni verschieben, denn wir wollen gerne mit ganz vielen Kindern gemeinsam ein wunderschönes englisches Sommerfest feiern. Kommt mit auf eine Entdeckungstour am 25. Juni 2022 beim Kinderweltgebetstag, von 9.00 bis 12.00 Uhr. Lernt den längsten Ortsnamen Europas und eine echte Königin kennen. Lasst euch von einem Brief von Israel nach Babylon erzählen. Probiert lustige Spiele und Bastelideen aus. Und vieles mehr.... Wo genau unser Sommerfest stattfindet, werden wir noch bekanntgeben. ..................Sabine Menn, Team Weltgebetstag

Das Reparatur-Café - REPARIEREN STATT WEGWERFEN

Reparieren statt Wegwerfen: Unter diesem Motto finden am 19. Februar, 19. März, 9. April, 21. Mai, 18. Juni, 16. Juli, 20. August, 17. September, 15. Oktober, 19. November und 17. Dezember von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr das Reparatur-Café in Erndtebrück statt - im Gemeindehaus der katholischen Gemeinde Erndtebrück (Birkenweg 2). Wie immer unterstützen an diesem Tag ehrenamtliche Reparatur-Experten/innen die Besucher/innen dabei, defekte Gebrauchsgegenstände zu reparieren. Für verschiedene Reparaturen aus den Bereichen Elektronik, Holz, kleinere Näharbeiten und Fahrrad stehen Reparateure mit den notwendigen Werkzeugen vor Ort bereit. Ersatzteile bringen die Besucher/innen bitte selbst mit. Repariert wird in entspannter und gemütlicher Atmosphäre, bis 11:30 Uhr können Besucher mit den zu reparierenden Gegenständen vorbeikommen, dann ist Annahmeschluss. Die Veranstaltung organisiert das AWO Quartiersmanagement Erndtebrück in Kooperation mit der Initiative „Wittgenstein im Wandel“. Durch das gemeinsame Reparieren setzen engagierte Bürgerinnen und Bürger ein Zeichen gegen eine sorglose Wegwerf-Gesellschaft und schonen obendrein wertvolle natürliche und menschliche Ressourcen, weil Gebrauchsgüter länger nutzbar bleiben. Auch die wieder instand gesetzten Gegenstände erhalten eine neue Wertschätzung – statt auf dem Müll zu landen. Zudem teilen Menschen untereinander ihr Wissen über das Reparieren und die Technik dahinter. Laien und Experten arbeiten gemeinschaftlich zusammen, geben Hilfe zur Selbsthilfe und regen so zu einem bewussten Konsumverhalten an. Gleichzeitig treffen Menschen aus der Nachbarschaft am Reparaturtisch aufeinander – das stärkt den lokalen Zusammenhalt und schafft neue Bekanntschaften. Anmeldung und weitere Informationen erhalten Sie bei Friederike Oldeleer (02759/2149560 /wittgensteinimwandel@web.de).

Wir beten für´s Gebet (29.01.2022)

Bild: Ev. Kirchenkreis Wittgenstein

Bad Laasphe/Erndtebrück/Girkhausen. Melanie Jansen ist die ev. Pfarrerin der Kreuz-Kirchengemeinde in Herne. Sie hat im Dez. zum ersten Mal und vor wenigen Tagen erneut eine Morddrohung erhalten. Mutmaßlich ausgesprochen, weil sie dort Ökum. Friedensgebete der christl. Kirchen und der örtlichen muslimischen Gemeinde mitorganisiert, die der Opfer der Corona-Pandemie gedenken. Die Erndtebrücker Pfarrerin Kerstin Grünert kennt ihre Kollegin gut: „Melanie und ich haben zusammen Vikariat gemacht und sind seitdem befreundet. Als wir damals im Predigerseminar waren, hätten wir uns nie träumen lassen, dass ich mir um sie einmal Sorgen machen müsste, weil sie zum gemeinsamen Beten aufruft. Diese ursprünglichste Form der Gottesbeziehung und der Gemeinschaft untereinander ist auf einmal gefährlich geworden.“ Das sagte Kerstin Grünert am Samstagmorgen in Erndtebrück. In Solidarität mit der Kollegin und mit dem Ökum. Friedensgebet in Herne fanden parallel zu der Veranstaltung im Ruhrgebiet in der Kath. Kirche St. Petrus u. Anna Bad Laasphe, bei der Evangeli. Kirche Erndtebrück u. bei der Girkhäuser Kirche ebenfalls Ökumenische Friedensgebete statt. Kurzfristig war die Idee dafür am Donnerstagnachmittag im Gespräch zwischen Kerstin Grünert und Daniel Seyfried entstanden. Der Leiter des Kompetenzzentrums für Kinder-, Jugend- und Familienarbeit im Wittgensteiner Kirchenkreis wurde als Pfarrerssohn in der DDR geboren. So hat er noch lebendige Erinnerungen an Friedensgebete in ganz anderen Zeiten, wobei er ohnehin den hohen Stellwert des Gebets betont. Für Daniel Seyfried war es klar, dass er auf dem Berleburger Stadtgebiet in seinen Wohnort Girkhausen einladen würde. Über den kurzen Draht zwischen den Konfessionen gewann Kerstin Grünert mit Stephan Berkenkopfi ganz schnell einen weiteren Mitstreiter für die Veranstaltungen, die unter der Überschrift „Wir beten für´s Gebet“ standen. Trotz aller Kurzfristigkeit war Stephan Berkenkopf das Anliegen so wichtig, dass er dafür das Schreiben der Predigt für die Vorabendmesse am Samstagabend zeitlich gern verschob, um damit ein deutliches gemeinsames Zeichen zu setzen. So fand am Samstagmorgen auch in Bad Laasphe, der dritten Wittgensteiner Kommune, ein Ökum. Friedensgebet statt. Mit acht Teilnehmenden war die Beteiligung in der Lahnstadt am überschaubarsten, dabei jedoch auch Laasphes Bürgermeister Dirk Terlinden. Genau wie sein Amtskollege Henning Gronau in Erndtebrück, wo darüber hinaus Wittgensteins Superintendentin Simone Conrad zu den 20 Gästen gehörte. Die meisten Besucherinnen und Besucher gab es mit 28 in Girkhausen, darunter sogar eine kleine Abordnung des CVJM-Posaunenchors. Denn Musik - live oder aus der Maschine - gehörte zu allen drei Veranstaltungen ... und natürlich das Gebet. So war in Bad Laasphe, Erndtebrück und Girkhausen das Ökum. Friedensgebet 2022 zu hören, in dem Gott auch um das Folgende gebeten wird: „Lass uns die richtigen Worte, Gesten und Mittel finden, um den Frieden zu fördern. In welcher Sprache wir dich auch als ‚Fürst des Friedens‘ bekennen, lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein gegen Gewalt und gegen Unrecht.“ Jeden Mittwoch sind nun Besucherinnen und Besucher um 18 Uhr zum Gebet eingeladen: Das erste findet am 2. Februar vor der Evangelischen Stadtkirche Bad Berleburg statt, danach folgen Veranstaltungen am 9. Februar vor der Girkhäuser Kirche, am 16. Februar vor der Odebornskirche Wemlighausen und am 23. Februar vor der St.-Marien-Kirche Bad Berleburg.

Kommunionhelfer

Das Erzbistum Paderborn beauftragt Herrn Elmar Beckmann mit dem Dienst des Kommunionhelfers in unserem Pastoralverbund.

Kirchenvorstände

  • Bad Berleburg
  • 1. Stellv. Vorsitzende Regina Kummer
  • 2. Stellv. Vorsitzender Stefan Scholz
  • Schriftführer Andreas Hähnel
  • Bad Laasphe
  • 1. Stellv. Vorsitzender
  • Thomas Willingshofer
  • 2. Stellv. Vorsitzender Bernhard Kuhr
  • Schriftführerin Claudia Groß
  • Erndtebrück
  • 1. Stellv. Vorsitzender Stefan Leipelt
  • 2. Stellv. Vorsitzender Frank Oldeleer
  • Schriftführer Marco Olbrich